MELO-DI – einzigartiger Dipol-Lautsprecher von Merovinger Audio

Merovinger Audio MELO-DI Dipol-Lautsprecher in 3 Ansichten: Front seitlich, Seitenansicht, Frontalaufnahme

MELO-DI – ein optisch wie konzeptionell außergewöhnliches Lautsprecher-System. Kommt vorbei und hört euch das an!

„Ich habe hier (bei Audio-Freak, Anmerkung des Verfassers) schon drei Lautsprecher-Systeme hören dürfen. Das, was die Merovinger MELO-DI in Kombi mit den Subwoofern abliefern, ist definitiv die beste Performance.“

Ein Probehörer

Musik in meinen Ohren – wie noch nie zuvor …

In meinem Hörraum waren viele außergewöhnliche Lautsprecher namhafter Marken mit Weltruf zu Gast – mal länger, mal kürzer. Ich bin mir sicher, dass die MELO-DI von Merovinger Audio sehr, sehr lange hier stehen wird. Denn mit ihr habe ich mein persönliches Klang-Ideal erreicht. Und in Sachen Design – ihr könnt es euch bei Betrachtung meines Vorgänger Systems fast denken – trifft der Lautsprecher ebenso „ins Schwarze“.

Aber die MELO-DI ist nicht nur aus klanglicher und optischer Sicht ein außergewöhnlicher Lautsprecher für mich. Ich hatte nämlich die Ehre, an der Entwicklung dieses Meisterwerks teilhaben zu dürfen: Tests mehrerer Prototypen mit unterschiedlichen Treiber-Anordnungen, intensive Hörtests verschiedener Trennfrequenzen für die Weiche, Ideen für Materialien und Fertigungstechnik …

Äußerst spannend, wie aufwändig eine Lautsprecher-Entwicklung ist, wenn man kompromisslos agiert und das Beste herausholen will. Und ein wenig stolz bin ich natürlich auch, dass einige meiner Anforderungen und Ideen von Merovinger umgesetzt wurden.

Ich freue mich, dass ich euch diesen Lautsprecher exklusiv anbieten darf! Kommt vorbei, und hört ihn euch an, es lohnt sich!

Konzeption und Aufbau des MELO-DI Lautsprecher-Systems

Wie der Name andeutet, handelt es sich bei der MELO-DI um einen waschechten Dipol. Obwohl – so ganz waschecht dann doch nicht: Denn das Konzept sieht die Ergänzung von (natürlich hochwertigen) Subwoofern vor, deren Gestaltung und Positionierung je nach Raum und Budget individuell von Merovinger Audio konzipiert wird.

Dabei kann die Münchner Manufaktur aus dem Vollen schöpfen, hat sie sich in Sachen Tiefton-Kompetenz dank hauseigener Sensor-Regelung, hochwertiger Chassis und individueller Gehäuse-Fertigung eine große Reputation erarbeitet. Denkbar sind also zum Beispiel:

  • Zwei Subwoofer, einer für den linken und einer für den rechten Kanal, als On-Wall-Ausführung, klassische Würfel oder Eck-Woofer.
  • Vier Subwoofer in den genannten Ausführungen, zur Platzierung in allen vier Raumecken oder an allen vier Wänden mittig, für gleichmäßigere Raumanregung
  • Wand-Arrays gemäß Single oder Double Bass Array Anordnung für beste Raumanregung
  • Dipol- oder Ripol-Arrays (die dann ebenfalls Wandabstand benötigen) für Leute, die von Open Baffle gar nicht genug bekommen können

Mit einer unteren Grenzfrequenz von rund 40 Hertz könnten die Dipole auch alleine betrieben werden, aber das Zusammenspiel mit Subwoofern bringt entscheidende Vorteile:

  • Die Positionierung, Anzahl und mögliche Arrays von Subwoofern kann genau auf den Raum abgestimmt werden. Wir sind hoffentlich einer Meinung: Spätestens unter 100 Hz macht nicht nur das Tiefbass-Chassis Musik, sondern vor allem der Raum. Das Konzept der MELO-DI ist demnach äußerst praxistauglich, da der Hersteller die Subwoofer-Lösungen individuell ergänzt. Deshalb ist das System aus meiner Sicht jedem klassischen Mehrwege-Lautsprecher überlegen, denn der kann in den „raumentscheidenden“ Frequenz-Bereichen nicht „aus seiner Haut“.
  • Dank der Aufteilung des Bass-Bereichs werden Auslöschungen minimiert, zumal man bei der Trennfrequenz einen gewissen Spielraum hat, sagen wir zwischen 100 bis 60 Hertz – in Abhängigkeit der Woofer-Chassis und ihrer Position(en).
  • Die Übernahme tiefer Frequenzen durch Subwoofer entlastet die Breitbänder, sodass diese präziser, leichtfüßiger, souveräner zu Werke gehen. Gerade der Kick-Bass und der Grundton profitieren davon, das Klang-Niveau steigt. Mal ganz abgesehen von den Pegeln, die sich absolut verzerrungsfrei und vollkommen unangestrengt realisieren lassen.
Detailansicht AMT Hochtöners neben zwei Breitband-Chassis im Merovinger Lautsprecher MELO-DI

Farblich perfekt aufeinander abgestimmt: AMT und Breitbänder

Detailansicht des Breitband-Chassis neben dem AMT Hochtöner im Merovinger Lautsprecher MELO-DI

Waveguides für alle Treiber – weniger Reflexionen, schöner Look

6 Breitbänder im „Time Array“

Das Design der MELO-DI ist geprägt von der Treiber-Anordnung der 6 Breitband-Chassis, die vom taiwanesischen Spezialisten Tangband bezogen werden. Im Gegensatz zu klassischen Line Arrays, wo die Treiber stur untereinander angeordnet sind, berücksichtigt das Merovinger „Time Array“ penibel genau die Laufzeiten der einzelnen Chassis zum Ohr – unter Berücksichtigung des empfohlenen Hörabstands von 3,7 bis 5 Meter. Das Resultat (siehe unten): ein Phasengang und eine Impulsantwort, wie ich ihn noch bei keinem Lautsprecher gemessen habe.

Das Referenz-Chassis liegt dabei auf Ohrhöhe, die anderen Chassis sind etwas versetzt angeordnet, so dass der Höhen-Unterschied und damit der längere Weg zum Ohr ausgeglichen wird.

„Moment!“, werden einige jetzt sagen, „je nach Sesselhöhe oder Körpergröße ist das Referenz-Chassis dann gar nicht auf Ohrhöhe …“. Genau deshalb fertigt Merovinger den Standfuß individuell an und variiert ihn leicht in der Höhe, um diese Unterschiede zu berücksichtigen.

Keine Sorge: Auch nachträglich (neues Sofa gefällig?) ist eine Anpassung möglich, indem der verschraubte Mittelteil des Ständers getauscht wird.

Mundorf AMT für klangliche Höhenflüge

Das „Time Array“ ergänzt Merovinger mit einem Air Motion Transformer in Dipol-Ausführung: ein modifiziertes Modell von Mundorf, das äußerst verzerrungsarm, feinst auflösend und musikalisch aufspielt.

Warum nur ein Hochtöner und kein Array?

  • Da die Breitbänder aufgrund des Open Baffle Konzepts zu niedrigeren Frequenzen hin Schalldruck verlieren, werden sie mit Hilfe eines einzigen, äußerst flachen Filters linearisiert. Am Ende resultiert ein Wirkungsgrad, der mit rund 94 dB dem des AMT inkl. Waveguide entspricht.
  • Das Bündelungsverhalten der Lautsprecher wird verbessert: In dem Moment, wo das Array verstärkt bündelt, übernimmt der Air Motion Transformer, der aufgrund seiner vergleichsweise geringen Höhe auch in der Vertikalen breiter abstrahlt. Somit konnte eine Gesamthöhe von gut 1,60 Metern realisiert werden – ein Format, das sich deutlich harmonischer und gefälliger in einen Raum integrieren lässt als ein 2,20-Meter-Lautsprecher mit Hochton-Array.
Edler Standfuß aus Messing und Edelstahl mit gelasertem Logo – Merovinger Lautsprecher MELO-DI

Der in der Höhe individuell angefertigte Ständer ist besteht aus Edelstahl und ist in dieser Ausführung mit einer dünnen Messingplatte verleimt. Er wiegt ca. 35 kg und sorgt für einen perfekten Stand.

Innenaufbau und Verkabelung

Die Chassis der MELO-DI sind allesamt mit Mundorf Angelique verkabelt. Die Kabelführung erfolgt primär verdeckt (somit ist der Lautsprecher auch von hinten ohne Abdeckung absolut ansehnlich).

Auch die Lautsprecher-Terminals stammen von Mundorf.

Alle Chassis sind in eine separate, bedämpfte Platte montiert, die als Ganzes verschraubt wird.

Brachiale Emotion – der Klang der MELO-DI

Ich kann der MELO-DI – in Kombination mit meinen insgesamt 4 Subwoofern – in den gängigen Bewertungsdisziplinen jeweils eine glatte EINS vergeben:

  • Absolute Homogenität: Alles spielt aus einem Guss, in einem Fluss, jede Darbietung erscheint als großes Ganzes und nicht als analytisch herausgeschälte Klang-Inseln.
  • Faszinierende Auflösung: Herausarbeitung feinster Details und mikrodynamischer Facetten, dabei aber immer das „Große Ganze“ im Blick.
  • Frappierende Grobdynamik: Ja, die ist tatsächlich noch einen Tick besser als beim Vorgänger-System, was ich gar nicht glauben wollte zu Beginn. Vielleicht macht das Time Array das Tüpfelchen auf dem i aus.
  • Fein ziselierte, realistische Bühnenstaffelung in der Breite, die etwas über die Lautsprecher hinausgeht. Dank des Dipol-Prinzips mustergültige Ausleuchtung in der Tiefe, die so feinsinnig ist, wie ich sie bisher noch nicht gehört habe
  • Natürlichkeit und Nahbarkeit von Instrumenten und Stimmen
  • Entspanntheit und Souveränität: keine Schärfen, keine nervenden S-Laute, keine harschen Töne. Dabei nichts an Realismus einbüßend. Locker, leicht und souverän aus der Hüfte schießt die MELO-DI die Impulse Richtung Hörplatz.

Was die MELO-DI für mich einzigartig macht, ist die Kombination aus brachialer, zupackender Dynamik und emotionalem Feinsinn. Also doppelte Gänsehaut, wenn man so will: Der Impuls, der einem durch Mark und Bein fährt, und die emotionale Ausdruckskraft, die einem ans Herz geht.

Nicht nur das: Die Merovinger MELO-DI scheint aus jeder Aufnahme das Bestmögliche herauszukitzeln. So ehrlich die Wiedergabe auch ist, man hat das Gefühl, dass jede Aufnahme nochmal veredelt wird. Besonders fällt das bei typischen 80er Jahre Aufnahmen ins Gewicht. Die MELO-DI schafft es, solche Produktionen deutlich genießbarer zu machen. Ich kann das an gar keiner speziellen Eigenschaft festmachen, aber ich empfinde es definitiv so.

Was ich eigentlich damit sagen will: Hört und schaut euch diese Lautsprecher bei mir an, als erfrischende Abwechslung von highfidelen Standards. Alles Weitere sagt euch ohnehin nur euer Ohr!

Detailaufnahme des Breitband-Chassis im Merovinger Highend Dipol-Lautsprecher MELO-DI

Zur Steigerung der Richtwirkung und Reduzierung von Reflexionen kommen Waveguides zum Einsatz – schick schaut es zudem aus!

Detailaufnahme der integrierten Mundorf Lautsprecher Terminals im Merovinger MELO-DI Lautsprecher

Höchste Qualität für jedes Bauteil: die Terminals von Mundorf, ebenso in das Mounting Plate integriert.

Aufstellung und Praxis

Die MELO-DI „Satelliten“ als reine Dipole verlangen einen Meter Wand-Abstand, je nach Geschmack gern ein wenig mehr. Hinter den Lautsprechern machen sich Diffusoren sehr gut, ich kann z. B. die Fractal 34 von Ekustik wärmstens empfehlen. Sind aber nicht zwingend notwendig.

Allzu bedämpft (wir reden von reiner Absorption) sollte die Rückwand aber nicht sein.

Die Lautsprecher sollten leicht angewinkelt werden, ca. 15 Grad gebe ich mal als Ausgangspunkt mit.

Was sich dank des Time Arrays und der Waveguides sofort bemerkbar macht, sind reduzierte Boden-/Decken-Reflexionen. Letztere führten bei mir dazu, dass ich bei meinem Vorgänger System die Bass-Abteilung aufgeteilt habe: Oberbass und Kickbass über Bässe an der Wand, Tiefbass über Subwoofer in der Ecke. Mit der MELO-DI habe ich keine hörbare Beeinträchtigung der Gruppenlaufzeit bei ca. 90 Hertz mehr, die Wandbässe konnten entfallen.

Und was das Beste ist: Die MELO-DI kickt alleine tatsächlich noch besser.

Bezüglich Subwoofern ist man ohnehin flexibel, das ist ja Teil des gesamten Lautsprecher-Konzepts und bietet in Sachen Raum-Integration und -Anregung maximale Flexibilität. Man denke zum Beispiel an On-Wall-Subs mit nur 12 cm Tiefe, Integrationen in Low-Boards, Realisierung als Wand-Paneele und und und.

Aktiv oder passiv – Merovinger MELO-DI als flexibles Konzept

Ich bin bekennender Aktiv-Fan, und Merovinger Audio steht primär für aktive Konzepte. Es liegt auf der Hand, dass die aktive Variante der MELO-DI die klare Empfehlung ist. Ich selber betreibe sie mit der aktiven Trinnov-Weiche meines Trinnov Altitude 32 (auch die Altitude 16 ist möglich sowie der Trinnov Amethyst, dann aber ohne Sub-Ergänzung). Es ist aber auch ein Merovinger Fouraudio DSP mit FIR-Filtern und 6-Kanal-Endstufe möglich.

Trotzdem hat sich der Hersteller entschieden, auch eine passive Variante der MELO-DI anzubieten. Deshalb gibt es zwei ergänzende Module:

  • eine passive Weiche für die Trennung des Breitband-Arrays und AMT im externen Gehäuse
  • eine aktive elektronische Weiche zur Anbindung von Subwoofern, ebenso im externen Gehäuse (siehe Bild unten)

Letztere besitzt einen High- und Low-Pass-Filter, der auf rein elektronischem Weg ohne DSP die Hauptlautsprecher von den ergänzenden Subwoofern trennt. Die Übergangsfrequenz beträgt 70 Hertz, realisiert über einen Butterworth-Filter 4. Ordnung.

Somit können auch eingefleischte Analog-Verfechter in den Genuss dieses fantastischen Lautsprechers kommen. Gut: Zumindest sollten sie offen für Subwoofer-Einbindungen sein. Oder sie begnügen sich mit 40 Hz Tiefgang und frönen humaner Lautstärken.

Elektronische Weiche von Merovinger Audio zur Einbindung von Subwoofern ohne DSP

Die externe, elektronische Weiche zur Kombination der passiven Variante der MELO-DI mit Subwoofer(n)

Technische Daten und Preise für die Merovinger MELO-DI Lautsprecher

Die Angaben beziehen sich – wenn nicht anderweitig kommentiert – auf die aktive Variante der MELO-DI mit Anbindung von zwei aktiven 18-Zoll Subwoofern (70 Hz Trennfrequenz oder höher) von Merovinger Audio.

EigenschaftWert
Konstruktions-PrinzipDipol mit Breitband-„Time-Array“ und AMT
Frequenzgang ohne Sub40 bis 24.000 Hz
Frequenzgang mit Subs15 Hz bis 24.000 Hz (Merovinger 18 Zoll Woofer)
Kennschalldruck94 dB (2,83 V; 1 m)
SPL maximal120 dB
Belastbarkeit200 Watt
Impedanz6 Ohm
Empfohlene Raumgrößeab 35 qm
Empfohlener Hörabstand3,5 bis 5 Meter
Ausführung aktivMerovinger DSP + 6-Kanal-Amp, alternativ Vorverstärker mit Aktiv-Weiche (z. B. Trinnov) + beliebige Endstufen
Ausführung passivPassive Weiche (Bauteile von Mundorf) im externen Gehäuse; optionale Anbindung Subwoofer über externe elektronische Weiche (Trennfrequenz 60 bis 80 Hz)
Ausführung Farben
Mattlack oder Klavierlack in RAL Wunschfarbe; Furnier-Ausführungen mit gephasten Kanten, z. B. in Eiche, Nussbaum, Zebrano, Apfel; Sonderausführungen in verschiedenen Korian-Varianten
Maßeca. 162 × 45 × 16 cm (H × B × T); Höhe inklusive Ständer; Ständerhöhe variabel je nach Sitzhöhe
Maße Ständerfläche45 × 55 cm (B × T)
Gewicht pro Lautsprecher55 kg ohne Ständer; 85 kg inklusive Ständer
Preise LautsprecherPaar MELO-DI ab 28.900 €
Preise Subwooferab 7.900 €
Preise Endstufe6-Kanal-Endstufe mit Aktivweiche und Raumanpassung (inkl. zweimal 1.600 Watt für 2 Subs): 9.900 €
Preise optionale WeichenPassive Weiche (ext. Gehäuse): 1.900 € (Paarpreis): elektronische Analog-Weiche zur Subwoofer-Einbindung (ext. Gehäuse): 2.500 € (für zwei Subwoofer)
Rückansicht des Dipol-Lautsprechers MELO-DI von Merovinger Audio mit 6 Breitband-Chassis und einem AMT

Auch von hinten schön anzusehen: Die Treiber samt Kabelführung sind in ein bedämpftes Mounting-Plate eingelassen, das als Ganzes mit dem eigentlichen Gehäuse verschraubt wird.

mustergültige Impulsantwort Merovinger MELO-DI Lautsprecher am Hörplatz in ca. 4,8 Meter Entfernung

Impulsantwort der MELO-DI: die beste, die ich je bei mir gemessen habe (Unkorrigierter linearer Impuls, gemessen mit Trinnov 3-D Mic am Hörplatz)

nahezu linearer Phasenverlauf bis 100 Hertz der Merovinger MELO-DI Lautsprecher

Phasengang der MELO-DI: Man sieht, dass der Hersteller sein Handwerk versteht. Der Bereich unter 150 Hz ist aufgrund des starken Raumeinflusses nicht aussagekräftig. (Unkorrigierte Phase, gemessen mit Trinnov 3-D Mic am Hörplatz; Aktivweichen-Konfiguration mit Trinnov)

Geld spielt keine Rolle? Die ultimative Ausführung der MELO-DI mit Treibern von AER

Das deutsche Unternehmen AER stellt die wohl besten Breitband-Treiber der Welt her, mit Wirkungsgraden weit jenseits der 100 dB. Nicht nur das: Für die neue, auf der Highend 2023 umjubelte W22 von Boenicke Audio (6-stelliges Preisschild) fertigt das schwäbische Unternehmen den Hochtöner.

Das Konzept der MELO-DI hat es AER-Mastermind Filip Keller so angetan, dass er für die Version „MELO-DI Ultimate“ seine Top-Breitbänder zuliefert, in Kombination mit einem neu entwickelten Dipol-Super-Hochtöner. Gut für Leute ohne Kosten-Sensibilität, die schlicht das Beste vom Besten möchten. Und jenen sei noch ergänzend gesagt, dass das MELO-DI System via Bass-Array an Front- und Rückwand (und dem neuen Bass-Management bzw. WaveForming von Trinnov 2024) auch in den tiefsten Tonregistern auf ein Niveau gehoben werden kann, das seinesgleichen sucht.

Ach so: vorausgesetzt, man bedient sich dabei maßgeschneiderter Woofer von Merovinger :-)

Paarpreis für die Luxus-Ausführung mit AER-Treibern

74.900 Euro

MELO-DI trifft MELO-C – passende Ergänzung von Heimkino-Lautsprechern

Dipole im Heimkino funktionieren für die Front hervorragend, aber dann wird es dünn, weil schlicht der Raum zur Aufstellung fehlt. Darum bietet Merovinger als Lösung eine Lautsprecher-Serie im geschlossenen Gehäuse an, die mit den gleichen Breitbändern arbeitet wie die MELO-DI. Dazu gesellt sich ebenso ein AMT von Mundorf, allerdings optimiert für die Closed-Bauweise.

In jedem Fall spielen die MELO-DI Und MELO-C aus einem Guss, die räumliche und dynamische Darbietung ist aller Ehren wert. Wobei es einen einzigen Fall gibt, wo die Macht der Dipole im Vergleich zum geschlossenen Gehäuse auffällt: wenn ein sprechender Mensch von ganz links außen in die Mitte läuft. Aber solche Szenen sind zum Glück selten :-)

Zur MELO-C Heimkino-Serie

Dimi Vesos zu Besuch bei mir – seine Eindrücke von der MELO-DI im Video

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